Richtfest für neues Praxisgebäudes

-
Sie sind stolz auf das neue Praxisgebäude am Kemperhof (von links): Pflegedirektor Jörg Mogendorf, Architekt Gerd Müller, Chefärztin Dr. Anke Schendera, Ärztlicher Direktor Prof. Dr. Klaus Schunk, Geschäftsführer Markus Heming, Dr. Sebastian Steil, Landrat Dr. Alexander Saftig, Aufsichtsratsvorsitzender Detlef Knopp und Projektsteuerer Thomas Sorajewski.
KOBLENZ. Die Bauarbeiten am neuen Praxisgebäude am Kemperhof laufen auf Hochtouren – bereits drei Monate nach dem Spatenstich konnte nun Richtfest gefeiert werden. "Bis Ende des Jahres entsteht ein hochmodernes und zukunftsträchtiges 3,6 Millionen Projekt, für das die ersten Mieter bereits feststehen", erklärt Markus Heming, Geschäftsführer des Gemeinschaftsklinikums Koblenz-Mayen. Einziehen wird dann die modernste Strahlentherapie-Einrichtung im nördlichen Rheinland-Pfalz. "Für die Patientenversorgung bedeutet dies: Sicherung und Stärkung der Krebstherapie mit modernster Gerätetechnik und neuesten Behandlungsmethoden“, erläutert Dr. Anke Schendera, Chefärztin der Klinik für Strahlentherapie am Kemperhof und Leiterin der neuen Praxis. Und ihr Praxispartner Dr. Sebastian Steil, Mitbegründer des Radiologischen Instituts Hohenzollernstraße, ergänzt: „Der erste Patient wird im Januar 2010 behandelt. Ein 14-köpfiges erfahrenes Team aus Ärzten, Medizinphysikern, PTA, MTRAs sowie Schwestern und Arzthelferinnen kümmern sich um die Versorgung der onkologischen Patienten."
Bereits 2008 haben sich die Strahlentherapie am Kemperhof und das Radiologische Institut Hohenzollernstraße in einer Fusion, unter Beibehaltung der beiden Standorte, zusammengeschlossen. "Damit können wir die hochmoderne Diagnostik und Therapie insbesondere für Tumorpatienten optimal bündeln", betont Schendera. Dass die Zusammenarbeit optimal funktioniert, belegt auch die Tatsache, dass auch die Mieter selbst rund 3,5 Millionen Euro investieren – die Patienten erwartet eine apparativ aufwendige Ausstattung, die eine sichere, effektive und zugleich schonende Strahlenbehandlung garantiert.
Modern ist nicht nur das Kooperationsmodell, sondern auch das mehr als 1150 Quadratmeter große Praxisgebäude. "Dank der guten Lage zur Mosel, werden in dem neuen Bauwerk regenerative Energien genutzt – eine geothermische Anlage wird zum Heizen und Kühlen des gesamten Gebäudes verwandt. Dadurch haben wir nicht nur ein autarkes System geschaffen, sondern senken die Unterhaltskosten um bis zu 40 Prozent", informiert Projektsteuerer Thomas Sorajewski. Auch bei der Ausstattung spielen ökologische Gründe eine große Rolle. „Im Gebäude in Holztafelbauweise mit Holzwolldämmumg werden Naturstein- und Holzbeläge für die Oberflächen verwendet, Stoff- und Lederbezüge für die Möblierung, mineralische Anstriche für alle Wandflächen, sowie Naturholz für Türen- und Fensterelemente“, so das Architekturbüro Müller & Partner.


