Klinikum Kemperhof: hochmoderne Strahlentherapie
Am Klinikum Kemperhof entsteht hochmoderne Strahlentherapie-Einrichtung
Koblenz, 11. Mai 2009. Mit einem symbolischen Spatenstisch wurde auf dem Gelände des Kemperhofs mit dem Bau neuer Praxisräume begonnen. Nach Fertigstellung in einigen Monaten wird hier die mit dem Radiologischen Institut Hohenzollernstraße fusionierte Strahlentherapie einziehen. Den Patienten steht dann eine der modernsten Therapieeinrichtungen in Rheinland-Pfalz zur Verfügung.
Netzwerkarbeit im Gesundheitswesen wird immer wichtiger! „Auch und vor allem
im Hinblick auf die Verzahnung des stationären und ambulanten Bereiches“, betonte Markus Heming, Geschäftsführer des Gemeinschaftsklinikums Koblenz-Mayen, beim Spatenstich zum Neubau der Strahlentherapie. Vor diesem Hintergrund errichtet der Kemperhof in den kommenden Monaten für rund 3,6 Millionen Euro ein neues Praxisgebäude auf seinem Gelände. Einziehen wird dann insbesondere die modernste Strahlentherapie-Einrichtung im nördlichen Rheinland-Pfalz. „Wir freuen uns, nach dem Spatenstich der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, nun auch umgehend mit diesem Projekt starten zu können“, betonte Detlef Knopp, Aufsichtsratsvorsitzender des Gemeinschaftsklinikums. „Für die Patientenversorgung bedeutet dies: Sicherung und Stärkung der Krebstherapie mit modernster Gerätetechnik und neuesten Behandlungsmethoden“, erklärt Dr. Anke Schendera, Chefärztin der Klinik für Strahlentherapie am Kemperhof und Leiterin der neuen Praxis. Und ihr Praxispartner Dr. Sebastian Steil ergänzt: „Bereits 2008 haben sich die Strahlentherapie am Kemperhof und das Radiologische Institut Hohenzollernstraße in einer Fusion, unter Beibehaltung der beiden Standorte, zusammengeschlossen. Damit können wir die hochmoderne Diagnostik und Therapie insbesondere für Tumorpatienten optimal bündeln.“ Dass die Zusammenarbeit optimal funktioniert, belegt auch die Tatsache, dass auch die Mieter selbst rund 3,5 Millionen Euro investieren – die Patienten erwartet eine apparativ aufwendige Ausstattung, die eine sichere, effektive und zugleich schonende Strahlenbehandlung garantiert.

-
Sie sind stolz auf den Spatenstich des neuen Praxisgebäudes am Kemperhof (von links): Guido Schmitz, Technischer Gesamtleiter, Landrat Dr. Alexander Saftig, Medizinphysiker Reinhold Ludwig, Chefärztin Dr. Anke Schendera, Aufsichtsratsvorsitzender Detlef Knopp, Geschäftsführer Markus Heming, Dr. Sebastian Steil, Projektsteuerer Thomas Sorajewski und Architekt Gerd Müller.
Modern ist nicht nur das Kooperationsmodell, sondern auch das mehr als 1150 Quadratmeter große Praxisgebäude. „Dank der guten Lage zur Mosel, werden in dem neuen Bauwerk regenerative Energien genutzt – eine geothermische Anlage wird zum Heizen und Kühlen des gesamten Gebäudes verwandt“, informiert Projektsteuerer Thomas Sorajewski. Auch bei der Ausstattung spielen ökologische Gründe eine große Rolle. „ Wir werden das Gebäude in Holztafelbauweise mit Holzwolldämmumg innerhalb von 5 Monaten errichten und im Innenausbau für die Oberflächen Naturstein- und Holzbeläge verwenden“, so das Architekturbüro Müller & Partner.
(Um-)gebaut wird jedoch nicht nur am Standort im Kemperhof. Auch im St. Elisabeth Krankenhaus in Mayen werden zahlreiche Projekte umgesetzt. „Mit Hochdruck wird dort an der Einrichtung der Zentralen Aufnahme und Ambulanz gearbeitet. Mit einer derart modernen Einrichtung passen wir uns optimal an die gestiegenen Bedürfnisse der Patienten an“, betonte Landrat Dr. Alexander Saftig, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung des Gemeinschaftsklinikums anlässlich des Spatenstiches.


