Innovative Mammadiagnostik mit 3D-Mammographie und 3D-Ultraschall
Eine im 5. Stock neu eingerichtete Fachabteilung unter der Leitung von Dr. med. Jochen Schenk ergänzt die Brustdiagnostik des Radiologischen Instituts Hohenzollernstraße Koblenz mit modernster, hoch innovativer Technik: Ein Gerät zur dreidimensionalen Mammographie, der Tomosynthese, und ein Ganzbrust-Ultraschallgerät machen die Abklärung und Behandlung von Brusterkrankungen noch präziser.
Die neuen Diagnoseverfahren ermöglichen insbesondere bei Risikopatientinnen und bestimmten Abklärungsfragen eine bisher unerreichte Detailgenauigkeit.
Und so funktionieren die Verfahren:
Die Tomosynthese ist eine Weiterentwicklung der digitalen Mammographie. Diese neue Methode liefert hoch qualitative Bilder des Brustgewebes in 3 Dimensionen. Ermöglicht wird dies durch eine bewegliche Röntgenröhre am Mammographiegerät, mittels derer die Brust aus verschiedenen Winkeln aufgenommen werden kann. Tumore lassen sich damit differenzierter und eindeutiger darstellen und können nach Form und Größe dreidimensional analysiert werden.
Aufgrund der höheren diagnostischen Genauigkeit und der Tumorklassifizierung bringt die Tomosynthese eine deutliche Verbesserung bei der Früherkennung von Brustkrebs, speziell bei Frauen mit dichtem oder vernarbtem Brustgewebe.
Der 3D-Brustultraschall ist eine weiterentwickelte Verfahrenstechnik der hochauflösenden Mammographie. Durch automatisierte Brustvolumenscanns ist es bei dieser Untersuchungsmethode möglich, ein 3D-Volumen zu erstellen, wodurch die Brust im Gegensatz zum normalen Ultraschall in allen drei Raumebenen durchgemustert werden kann. Der Arzt hat so die ganze Brust im Blick und kann unklare Befunde anschließend von Hand nachuntersuchen. Durch die hohe Bildauflösung wird die Unterscheidung zwischen gut- und bösartigen Veränderungen wesentlich präziser.
Zusätzlich kommt die Elastographie zum Einsatz, mit der ein unklarer Befund gezielt auf seine Gewebeeigenschaften im Vergleich zum umgebenden Gewebe untersucht werden kann.
Der 3D-Ultraschall, der ganz ohne Strahlung auskommt, eignet sich besonders für jüngere Risikopatientinnen zur Früherkennung von Brustkrebs, aber auch zur Abklärung sämtlicher Tastbefunde, bei der Tumornachsorge, bei Schwangeren und bei Frauen mit Silikonimplantaten.
Mit der neuen Fachabteilung baut das Radiologische Institut seine jahrelange Erfahrung im Bereich Brustdiagnostik weiter aus. "Der Einsatz neuester, hochqualifizierter Technik ist unser Anspruch", unterstreicht hierzu Dr. Jochen Schenk. Aber nicht nur gerätetechnisch besticht die neue Einrichtung im 5. Stock: die hellen Räumlichkeiten sorgen durch ein außergewöhnliches Ambiente für Wohlfühlcharakter.
Da es sich bei der Tomosynthese und dem 3D-Ultraschall um ganz neue Untersuchungsverfahren handelt, werden diese von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen.





