Ganzkörperskelettszintigrafie

Ganzkörperskelettszintigrafie

Skelettszintigrafie

Bei der Skelettszintigrafie wird Ihnen ein Radiopharmakon, das an einen so genannten Phosphonat-Komplex gekoppelt ist, in eine Armvene gespritzt. Je nach Fragestellung erfolgt eine Durchblutungs- und Frühaufnahme unmittelbar nach der Injektion. Dabei zeigen sich krankhafte Veränderungen in den Weichteilen, wie z.B. den Muskeln und Gelenken. Nach den Frühaufnahmen haben Sie mindestens zwei Stunden Zeit und können die Praxis verlassen. Während dieser Zeit wird die radioaktive Substanz aktiv in den Knochen eingebaut. Ein Knochen ist kein statisches Gebilde, sondern unterliegt beständigem Um-, Ab- und Aufbauprozessen, ähnlich wie Ihre Darmschleimhaut oder auch Ihre Haare. Diese Vorgänge macht sich die Nuklearmedizin zu nutze, um krankhafte Veränderungen im Knochenstoffwechsel aufzuzeigen.

Die wichtigsten Indikationen zur Skelettszintigrafie sind die Darstellung von Gelenkentzündungen (= Arthritis), z.B. bei rheumatischen Erkrankungen, die Tumordiagnostik und Tumornachsorge (Knochenmetastasensuche) sowie eine Reihe von orthopädischen und chirurgischen Fragestellungen (z.B. Durchblutungs- und Weichteilveränderungen im Rahmen von Frakturheilungen, Gelenkprothesenlockerungen).

Übrigens - bei diesen Untersuchungen können Sie durch Trinken von Wasser, Saft, Tee, etc. aktiv dazu beitragen, dass die radioaktive Substanz aus Ihrem Körper möglichst schnell wieder ausgeschieden wird.


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