• Computertomografie

    Röntgenverfahren mit kürzesten Untersuchungszeiten

Computertomografie

Röntgenverfahren mit kürzesten Untersuchungszeiten

Die Computertomografie ist ein hochleistungsfähiges Röntgenverfahren. Durch den Einsatz neuer CT-Geräte hat sich im Bereich der Computertomografie eine revolutionäre Entwicklung vollzogen. Die Geräte sind um ein Vielfaches schneller geworden, d.h. die Untersuchungszeiten haben sich erheblich verkürzt – so dauerte „früher“ eine Untersuchung der Lunge ca. 10 Minuten, heute ist die Untersuchung nach weniger als 30 Sekunden beendet.

Auch konnte die Strahlenbelastung aufgrund technischer Fortschritte (Stichwort "X-Care") um ein Vielfaches reduziert werden. Eine weitere Besonderheit ist die wesentlich größere Öffnung („Gantry“) der Geräte, d.h. auch Patienten mit Platzangst können ohne Probleme untersucht werden.

Vorteile bietet die Technik natürlich auch im stationären Bereich, insbesondere bei der Untersuchung verunfallter Personen, bei denen schnell eine präzise und ausführliche Diagnostik, meist in einem Untersuchungsgang, erforderlich ist. Des Weiteren können sehr gut unruhige Patienten und auch Kinder untersucht werden.

Kinder und Jugendliche/ Früherkennung von Krankheiten

Dank modernster Technik und der dadurch möglichen nur geringen Strahlenbelastung ist auch die Untersuchung von Kindern und Jugendlichen möglich.

Des Weiteren ist auch Früherkennung von Krankheiten im Rahmen der Kebsfrüherkennung (z. B. Lunge, Darm) mit diesen Geräten möglich.

Ausstattung der Standorte

In unserem Institut in der Hohenzollernstraße steht der SOMATOM Definition Flash (256-Zeilen-CT, Siemens) sowie ein weiterer Computertomograf für Interventionen. In Selters befindet sich ein SOMATOM Sensation 64 (Siemens).

Was kann mit der CT alles untersucht werden

Der SOMATOM Definition Flash wird bei allen Routineuntersuchungen eingesetzt – dies sind insbesondere Untersuchungen der Lunge, des Bauchraums (z. B. Leber, Bauchspeicheldrüse, Nieren, etc.), des Kopfes und des Skelettsystems. Des Weiteren kann mit beiden Geräten eine CT des Herzens durchgeführt werden (siehe Flyer „Herzenssache“).

Diagnoseverfahren der Computertomografie:

CT des Gehirns

Normalbefund älterer Patient

Normalbefund älterer Patient

Eine Computertomografie (CT) des Gehirns kann dann erforderlich werden, wenn z.B. unklare Kopfschmerzen auftreten. Innerhalb von wenigen Sekunden kann z.B. eine Hirnblutung als Ursache erkannt werden. Auch Hirninfarkte und Tumore sind mit Hilfe der CT nachweisbar. Hierzu ist allerdings die Gabe von Kontrastmittel erforderlich.

Ausgedehnte Hirnblutung

Ausgedehnte Hirnblutung

Die CT des Gehirns wird besonders dann eingesetzt, wenn eine schnelle Diagnose einer lebensbedrohlichen Erkrankung gestellt werden muss. Im Gegensatz zur Magnetresonanztomografie (MRT) können mit der CT auch Menschen mit Herzschrittmachern oder anderen elektronischen Implantaten untersucht werden. Auch ist die Untersuchungszeit wesentlich kürzer. Eine besondere Vorbereitung ist nicht erforderlich.


CT der Herzkranzgefäße (CT-Angiografie)

Oberflächenbildrekonstruktion einer Cardio CT mit Darstellung der Herzkranzgefäße

Oberflächenbildrekonstruktion einer Cardio CT mit Darstellung der Herzkranzgefäße

Mit der Kardio-CT lassen sich die Herzkranzgefäße in annähernd vergleichbarer Qualität wie mit der Herzkatheteruntersuchung darstellen. Nach Anlage einer Venenverweilkanüle in der Ellenbeuge wird Kontrastmittel in die Vene gegeben, damit sich die Herzkranzgefäße gut von der Umgebung abheben.

Einzelgefäßdarstellung der rechten Herzkranzarterie ohne krankhaften Befund

Einzelgefäßdarstellung der rechten Herzkranzarterie ohne krankhaften Befund

Routinemäßig führen wir auch die Messung des Kalkgehaltes der Herzkranzgefäße durch. Hieraus läßt sich eine Prognose hinsichtlich zukünftiger Herzinfarkte ableiten.

Rechte Herzkranzarterie mit deutlichen Verkalkungen (weiß) und durch sogenannte weiche Plaques (fetthaltige Wandauflagerungen – dunkelgrau) teilverschlossenem Gefäß.

Rechte Herzkranzarterie mit deutlichen Verkalkungen (weiß) und durch sogenannte weiche Plaques (fetthaltige Wandauflagerungen – dunkelgrau) teilverschlossenem Gefäß.

Die Aufnahmen werden sowohl von einer Radiologin/einem Radiologen als auch von einem Kardiologen (Dr.Scherer, Limburg) befundet. Durch die fachübergreifende Kooperation ist gewährleistet, daß die neue, innovative Technik optimal genutzt werden kann (Download Informationsbroschüre "Herzenssache").


CT der Lunge

Bei Verdacht auf das Vorliegen eines Lungentumors ist die Computertomografie (CT) die Methode der Wahl, da nur sie aufgrund der hohen Detailgenauigkeit einen Tumor bestätigen oder ausschließen kann. Auch können gleichzeitig bereits vorliegende Tochtergeschwülste (Metastasen) eindeutig mit diesem Verfahren nachgewiesen werden.


CT des Bauchraums (Abdomen)

Koronare Projektion einer kleinen Leberzyste

Koronare Projektion einer kleinen Leberzyste

Eine CT des Bauchraums ist dann sinnvoll, wenn es z. B. darum geht, die Ursache von Oberbauchbeschwerden zu finden. Dies können z. B. im Rahmen von Gallensteinen auftreten. Auch können Veränderungen in der Leber Beschwerden verursachen (z. B. Tumore, Zysten, Entzündungen, gestaute Gallengänge).

Axiale Projektion der Leberzyste

Axiale Projektion der Leberzyste

Als Verlaufskontrolle bei der Therapie von Tumorerkrankungen ist die CT besonders geeignet, da mit ihrer Hilfe so genannte Referenzregionen eindeutig festgelgt und gemessen werden können. Dies ist entscheidend für weiter Therapien. Schließlich macht eine Therapie nur dann Sinn, wenn die zu therapierende Tumormasse auch eine messbare Reaktion auf das eingesetzte Therapeutikum zeigt.


CT der Knochen

Ausgeprägter Einbruch eines Lendenwirbels

Ausgeprägter Einbruch eines Lendenwirbels

Die CT der Wirbelsäule hat einen hohen Stellenwert in der Therapieplanung, z.B. vor geplanten Bandscheibenoperationen oder bei Operationen wegen eines zu engen Spinalkanals. Die CT kann die knöchernen Strukturen in einer exzellenten Auflösung dargestellten was die Magnetresonanztomografie (MRT) nicht kann. Auch sind 3-D-Rekonstruktionen der Bilder zur besseren Beurteilung möglich.

Knochenbruch am Ellbogengelenk

Knochenbruch am Ellbogengelenk

Eine sehr wichtige Funktion hat die CT daher auch bei der Klärung ob ein Knochenbruch vorliegt, wenn dies in der MRT vermutet wird und eine konventionelle Röntgenaufnahme hier keine zweifelsfreie Beurteilung ermöglicht. Bei einem Bruch ist vor der Entscheidung einer möglichen OP auch das Wissen über das genaue Ausmaß und die Position der einzelnen Knochensplitter notwendig.

 Lokaler Knochendefekt mit Ausdünnung der Knochenwand

Lokaler Knochendefekt mit Ausdünnung der Knochenwand

Bei metastasierenden Tumorerkrankungen, insbesondere wenn die Knochen betroffen sind, ist nur die CT in der Lage, das wirkliche Ausmaß der knöchernen Zerstörung darzustellen und eine Aussage bezüglich einer eventuellen Frakturgefährdung zu machen. Mit unserem ultraschnellen hochauflösenden CT können wir etwa innerhalb einer Minute die gesamte Wirbelsäule einschließlich des Beckens und der Oberschenkelknochen untersuchen. Dies ermöglicht zurzeit noch kein anderes Untersuchungsverfahren.


Dental-Computertomografie (Dental-CT)

Planung vor Weissheitszahnextraktion zur Darstellung des Nervus alveolaris

Planung vor Weissheitszahnextraktion zur Darstellung des Nervus alveolaris

Vor kieferchirurgischen Eingriffen und geplanten Zahnimplantationen ist eine Dental-CT von entscheidender Bedeutung zur Beurteilung der Kieferknochen, insbesondere im Hinblick auf die Beschaffenheit der Knochensubstanz und die Knochendicke. Des Weiteren können Lagebeziehungen zu den übrigen Zähnen und zu Nerven und Gefäßen exakt dargestellt werden.

Dental-CT zur Planung kieferorthopädische Behandlung bei Zahnfehllage

Dental-CT zur Planung kieferorthopädische Behandlung bei Zahnfehllage

Mit unserem DVT-Gerät (Digitale Volumentomografie) erstellen wir hochauflösende Dental-CTs, die in der Darstellung der knöchernen Strukturen einem herkömmlichen CT ebenbürtig sind. Der Vorteil unseres Gerätes liegt darin, dass die Strahlenbelastung auf 1/10 im Vergleich zu einem normalen CT reduziert ist. Auch unser 256-Zeilen-CT vermag durch seine dosissparende Technik gleichwertige Aufnahmen im gleichen Dosisbereich zu erstellen.

Dental-CT zur Implantatplanung

Dental-CT zur Implantatplanung

Die Untersuchung dauert nur wenige Minuten. Im Anschluss an die Untersuchung erhalten Sie eine CD mit allen Bildern. Zusätzlich ist auf der CD ein spezielles Bearbeitungsprogramm zur Erstellung von 3D-Bildern. Diese sind für die Planung von Zahnimplantaten unerlässlich, sofern Ihr Zahnarzt nicht über ein eigenes Programm zur Implantatplanung verfügt.


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