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Interventionelle Radiologie ist ein relativ neues und dynamisches Feld in der Medizin mit dem Ziel, Erkrankungen mit dem Einsatz minimal invasiver Techniken zu behandeln. Diese Techniken stellen häufig eine Alternative zu einem offenen chirurgischen Eingriffdar und werden in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt. In der interventionellen Radiologie kommen bildgebende Verfahren wie Röntgendurchleuchtung, Computertomografie oder Sonografie als Führungshilfe und Kontrolle des Therapieverlaufs zum Einsatz.

  • Folgende interventionelle Verfahren werden in unserem Institut durchgeführt:
  • Gefäßrekanalisation (PTA und Stentimplantation)
  • CT-gesteuerte oder sonografisch gesteuerte Stanzbiopsie
  • CT-gesteuerte Drainagen
  • Periradikuläre Therapie

Kontrastmittel verbessern die Differenzierbarkeit unterschiedlicher Gewebe und erhöhen somit die diagnostische Treffsicherheit. In der Computertomografie werden Kontrastmittel oral und intravenös verabreicht. Die oralen Kontrastmittel sind jod- oder bariumhaltig, die transvenös verabreichten Kontrastmittel jodhaltig. Daraus ergeben sich folgende mögliche Nebenwirkungen.

  • allergische Reaktion
  • Schilddrüsenüberfunktion
  • kontrastmittelbedingte Nierenfunktionsstörung

Die modernen Kontrastmittel zeichnen sich durch eine sehr niedrige Nebenwirkungsrate aus. Gefährdet sind Patienten mit einer vorbestehenden Allergieneigung, einer Schilddrüsenüberfunktion und einer vorbestehenden Nierenfunktionsstörung. Deshalb werden alle Patienten vor der Untersuchung zu diesem möglichen Risikoprofil befragt.

Jodhaltiges Kontrastmittel wird in erster Linie bei der Computertomografie und Katheterangiografie eingesetzt, selten bei Gelenkuntersuchungen. Auch in der Kernspintomografie werden häufig Kontrastmittel eingesetzt. Hierbei handelt es sich um ein Gadolinium, eine unschädliche Substanz mit paramagnetischen Eigenschaften. Allergische Reaktionen sind extrem selten. Das Kontrastmittel wird über die Nieren wieder ausgeschieden.

Die MR-Mammografie ist das empfindlichste Untersuchungsverfahren der Brust. Aufgrund der geringen Spezifität (Fähigkeit, einen Befund als bös- oder gutartig ein-zuordnen) bleibt ihr Einsatz bisher auf spezielle Problemfälle begrenzt. Sie kann eine Mammografie nicht ersetzen. Die MR-Mammografie kommt in folgenden Situationen - in

Ergänzung zu den anderen Verfahren zum Einsatz:

  • mammografisch, sonografisch und ggf. bioptisch unklarer Befund
  • bei Silikonimplantaten, insbesondere nach Brustkrebs
  • Differenzierung zwischen Vernarbungen nach Tumorentfernung und Bestrahlung; dabei ist ein Abstand zwischen Operation und Untersuchung von mindestens 6 Monaten
  • nach Bestrahlung von 12 Monaten, einzuhalten. (In Einzelfällen kann die MRM schon früher sinnvoll sein)
  • vor brusterhaltender Operation zum Ausschluss eines versteckten zweiten Tumorherdes
  • Ausschluss eines zweiten Tumors in der gegenseitigen Brust
  • zur Therapiekontrolle bei neoadjuvanter Chemotherapie

Die Mammografie hat eine Wahrscheinlichkeit, Tumoren zu entdecken, um etwa 90 %, d. h. 10 bis 15 % bösartiger Tumoren können aufgrund von Überlagerungseffekten nicht erkannt werden.

Insbesondere bei dichtem Gewebe ist eine Kombination mit hochauflösender Sonografie sinnvoll. Tumoren, die Mikrokalzifikationen erzeugen, werden mammografisch auch in dichtem Gewebe sicher erkannt.

Die hochauflösende Sonografie der Brust ist eine hervorragende ergänzende Methode zur Mammografie. Bei sehr dichtem Drüsengewebe werden manchmal Tumoren nur durch die Ultraschalluntersuchung entdeckt, da sie in der Mammografie von dem umgebenden Gewebe überlagert werden. Sie kann die Mammografie jedoch nicht ersetzen, da manche Tumoren nur durch Bildung feinster Mikroverkalkungen auffallen. Diese sind nach wie vor nur mammografisch nachweisbar.

Bei sehr jungen Patientinnen sind solche Tumore selten, deswegen setzen wir hier meist ausschließlich die Sonografie ein.

Die Kompression ist notwendig, weil:

  • Ausgleich der Brustdicke, so dass alle Gewebeabschnitte dargestellt werden
  • gleichmäßige Gewebeverteilung, so dass Überlagerungseffekte reduziert werden
  • Reduktion der Strahlenexposition und Streustrahlung
  • Fixierung der Brust zur Vermeidung von Bewegungsunschärfe

Die Kompression der Brust ist unschädlich.

Mammografie ist eine Röntgenuntersuchung und kann theoretisch Brustkrebs auslösen. Das Risiko ist aber bei moderner Technik und im Vergleich zu früher deutlich reduzierter Strahlenbelastung gering. Das Brustdrüsengewebe gilt als strahlenempfindlich, wobei die Strahlenempfindlichkeit der Brust im Laufe des Lebensalters abnimmt.

Da die Wahrscheinlichkeit, an Brustkrebs zu erkranken, mit steigendem Lebensalter zunimmt, werden mammografische Untersuchungen insbesondere bei den entsprechenden Altersgruppen durchgeführt. Bei sehr jungen Patientinnen kommt die Mammografie daher nur sehr selten zum Einsatz.

Ein familiäres Risiko besteht bei Brustkrebserkrankung:

  • einer Schwester, Tochter oder der Mutter
  • bei bereits bestehender Erkrankungen an Brustkrebs
  • durch Gewebeprobe gesicherte Mastopathie III

Relative Risikofaktoren:

  • Frauen, die nie schwanger waren
  • späte Erstgebärende
  • keine Stillperioden
  • Ab dem 50. Lebensjahr wird eine Mammografie im Screening-Programm alle zwei Jahre empfohlen, sofern kein familiäres Risiko vorliegt.
    Bei familiärem Risiko sollte eine Mammografie jährlich erfolgen, ggf. ergänzt durch Ultraschall.
  • Ab dem 40. Lebensjahr überwiegt der Nutzen einen potentiellen Schaden. Ob in diesem Alter eine Mammografie
    durchgeführt wird, sollten Sie mit Ihrem Arzt besprechen.

(Bitte klicken Sie jeweils auf die Frage, die Sie interessiert.)

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