Allgemeine Informationen zu Angiografie und Gefäßinterventionen

Über eine Leistenarterie (in Ausnahmefällen auch über eine Armarterie) wird mittels eines feinen Katheters Kontrastmittel in das arterielle Gefäßsystem eingebracht. Durch ein computergestütztes Verfahren – die digitale Subtraktionsangiografie – werden bei den anschließenden Röntgenaufnahmen nur die Arterien sichtbar.

Die Punktion der Arterie erfolgt in örtlicher Betäubung nahezu schmerzfrei. Komplikationen wie Gefäßverletzungen oder Blutungen an der Punktionsstelle sind durch die Verwendung feinster Katheter extrem selten. Anschließend wird über der Punktionsstelle ein Druckverband angelegt.

Das Kontrastmittel wird über die Nieren wieder ausgeschieden. Um Komplikationen zu vermeiden, benötigen wir vor der Untersuchung Blutwerte zur Überprüfung der Gerinnungs- und Nierenfunktion. Diese Untersuchung sollte nicht länger als 4 Wochen zurückliegen.

Nach der Untersuchung müssen sie 2 bis 3 Stunden in unseren Ruheräumen liegen. Sie dürfen nicht aufstehen. Blutdruck und Puls werden regelmäßig kontrolliert. Nach einer abschließenden Kontrolle werden sie von dem Arzt, der sie untersucht hat, nach Hause entlassen. Sie dürfen selbst kein Auto fahren. Zu starkes Beugen in der Leiste ist zu vermeiden. Zu Hause müssen sie noch 24 Stunden liegen, danach können sie den Druckverband selbst entfernen.

Wir setzen die Angiografie nur noch in besonderen Fällen ein (z.B. zur Beurteilung von Stents). Die MR-Angiografie als nicht invasives Verfahren ist in ihrer Aussagekraft der direkten Angiografie bei den meisten Fragestellungen (Gefäßverengung, -verschluss) ebenbürtig.


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