Perkutane transluminale Angioplastie (PTA)

Bei diesem radiologisch interventionellen Behandlungsverfahren wird ein sehr dünner Kunststoffschlauch (Katheter), an dessen Ende sich eine aufblasbarer Ballon befindet, bis zu einer Gefäßeinengung oder einem Gefäßverschluß dirigiert. Der Katheter wird über eine Schlagader in der Leistenbeuge, der Ellenbeuge oder der Achselhöhle in lokaler Betäubung schmerzfrei eingebracht.

Nach Anspritzen von Kontrastmittel wird die Gefäßeinengung auf dem Röntgenschirm sichtbar, der Ballonkatheter kann dann millimetergenau in der Einengung plaziert werden. Durch Aufblasen des Ballons wird die Engstellung weitgehend schmerzfrei aufgeweitet, die Ablagerungen im Gefäß werden in die Wand gedrückt, das Gefäß selbst wird gedehnt. Hierbei kommt es immer zu kleinsten Einrissen der Gefäßwand und zur Überdehnung der in der Wand befindlichen elastischen Fasern.

Im Verlauf der anschließenden Heilungsphasen nach der Dehnungsbehandung führt die Narbenbildung zur Glättung der Gefäßinnenwand. Neue Ablagerungen können sich dadurch nur noch erschwert bilden. Nach der Behandlung bleibt der Patient für etwa 4 Stunden zur Beobachtung in der Praxis. Vor der Entlassung wird meist eine Computertomografie zum sicheren Ausschluss von Komplikationen durchgeführt.

Im Anschluss an die Behandlung sollte eine Dauerbehandlung mit einem Medikament durchgeführt werden, welches die Fließeigenschaften des Blutes verbessert. Meist wird hierzu das Kopfschmerzmittel Acetylsalicylsäure in niedriger Dosierung eingesetzt.

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